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Textportraits von Ralph Ueltzhoeffer

Textportrait - Ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum.

Ralph Ueltzhoeffer, geb. 1966 in Mannheim studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Andreas Slominski und Ernst Caramelle. Seit 2001 beschäftigt sich Ueltzhoeffer fast ausschießlich mit dem Thema Gleichgültigkeit.

Das Projekt TEXTPORTRAIT, das um diese Zeit herum entstanden ist, reduziert Bild und Text - zeigt eine Symbiose aus Biografie und Fotografie. Ueltzhoeffer zeigt seine Arbeiten meist an öffentlichen Orten, an denen man eher selten oder gar nicht Kunst vermutet. Durch diese unbedarfte Konfrontation des Betrachters findet Ueltzhoeffer das breite Publikum und durchbricht damit die Zwänge des aktuellen Kunstbetriebes.

Der Künstler wird seit 1999 von der Asperger Gallery Berlin vertreten. Anfragen zu den Textportraits: Galerie Asperger Berlin. info@asperger-gallery.de

TEXT PORTRAIT, das Internet - Kunst - Projekt seit 2007 im kunst-kultur-forum

 



  Textportrait-Ralph Ueltzhoeffer
  TEXTPORTRAIT
David Beckham 2005
Ralph Ueltzhoeffer



         
         
 

Aktuelle Ausstellungen: Isa Genzken |

     
         
         
         
  Köln, 29. November 2007 / Eingestellt von Maria Kohlmann / Thema: Jenny Holzer.      
         
  Jenny Holzer

„Ich wollte einmal schwarze Äpfel sehen"
Wie haben Sie den Auftrag für den Langemarckplatz in Nordhom bekommen ?

Jenny Holzer: Einige Leute aus Nordhorn haben meine Bänke in der Skulpturen-Ausstellung 1987 in Münster gesehen. Sie sind dann auf den Gedanken gekommmen, mich dazu aufzufordern, etwas in ihrem Park zu machen... mehr zu Jenny Holzer (www.kunst-kultur-forum.de/Jenny-Holzer.html)

     
         
         
         
  Hamburg, 14. Oktober 2007 / Eingestellt von Silvia Schumann.      
         
  Der reale Futurismus

Den Dernier cri der CI entwickelt prägnant Gerd Gerken, abgedruckt in Werner Lipperts Sammelband "Corporate Collecting". Anfangs heißt es bei ihm noch recht konventionell, daß "das Business zum breit akzeptierten Agenten des Wandels" wird. Dann spricht der Zukunftsberater und Leiter des Instituts für Trendforschung in Worpswede jedoch von Wendezeit, Meritokratie (Gutes tun) und Soft-Management: sich selbst organisierende Netzwerke statt maschinenhafter Hierarchie; Sinnvermittlung durch Symbole, Rituale und interne Mythen statt Befehle; Kollektive statt Leitungsebenen; "bewußte Provokationen, konstruktive Krisen und mentale Verletzungen" statt Fehlerlosigkeit, Präzision und innerer Ruhe.

Corporate Identity sieht Gerken als "kollektive MetaProgrammierung", die eine "Wegwerfkompetenz des Geistes" durch "ent-lernen" und fließende Identitäten erfordert. Man geht nicht mehr von der "wirklichen Wirklichkeit" aus, sondern bedient sich "möglichst vieler und unterschiedlicher (erfundener) Erklärungsmodelle".

Gerkens Spagat zwischen neuesten Philosophie- und Wissenschafts-Modellen einerseits und den Methoden der Scientology-Sekte andererseits läßt seine Art-Consulting-Kollegen alt aussehen. Er empfiehlt, extrem provokante ("heiße") Kunst zu kaufen. Zudem lädt er die Künstler ein, sich mit den Angestellten auseinanderzusetzen: "Die wichtigsten Workshops waren diejenigen, die am Anfang in der Nähe von Skandal herumkreisten." Nur die ungesicherten Werte zahlen sich aus in Motivation und Dynamisierung der Mitarbeiter. Durch "spezifische Präsentation mit Musik und focussiertem Ambiente" werden die Kunstwerke in einer "meditativen Party emotional tief verankert, so daß sie nicht Objekte, sondern reale und private Erlebnisse" sind.

Gerken sucht durch neue "Brain-Programmierung", durch Ent-Lernen ein "anderes Wertekostüm" zu erwirken. Die New-Age-Gehirnwäsche erschüttert die Angestellten und provoziert sie zu selbstorganisierender Eigenständigkeit, die in einer Zeit steigender Komplexität die alten Hierarchien ablösen wird. Ist die Leere des Ent-Lernens mit der neuen Corporate Identity gefüllt, handelt der neuprogrammierte Angestellte automatisch -im Sinne der Firma - richtig.
     
         
         
         
  Berlin, 11. Oktober 2007 / Eingestellt von Frank Kallmann / Thema: Hermann Nitsch.      
         
  Hermann Nitsch

Josef Dvorak, selbsternannter Mentor der "Wiener Aktionisten" (Schwarzkogler, Muehl, Brus, Nitsch), legt 1989 den Begin des Nitschens Lebenswerk bei "Kirchenmalerei und aus dem Umfeld der Anthroposophie" kommend fest. Im Rahmen des, während der 60er Jahre entstandenen, "O.M. Theaters", stellt Hermann Nitsch um 1960 erstmals Werke seiner "Aktionsmalerei" aus und beginnt mit den ersten Aktionen. 1963, 1965 und 1967 wird Nitsch aufgrund seines Kunstschaffens verhaftet und verurteilt. Es folgt ein weiterer Prozeß, dessen Urteil einem "Berufsverbot" (Nitsch) gleichkommt, woraufhin der Delinquent Österreich verläßt...
     
         
         
         
  Berlin, 19. Februar 2008 / Eingestellt von Frank Kallmann / Thema: GAK Berlin.      
         
  GAK Berlin - Kunstprojekte

Das Büro für aktuelle Kunst Berlin, nimmt endgültig Abschied von überflüssigem Ballast und erweitert seine Internet Präsenz. Jetzt besteht die längst überfällige Möglichkeit Kunstprojekte Online zu stellen und zu diskutieren. Wer an Wunder glaubt der wird dieses Jahr reich belohnt. Das Büro für aktuelle Kunst Berlin, wandelt sich zur Gesellschaft für aktuelle Kunst Berlin. Unabhängige Kunstprojekte wie das Kunstprojekt "Text Portrait" von Laura May und Ralph Ueltzhoeffer sind im Focus der GAK Kunstprojekte Berlin. Wenn man aktuell zur Oscarverleihung nach Übersee blickt und den Trend unkommerzieller Produktionen im Rampenlicht Hollywoods vergleicht, hinkt zwar die Dimmenson etwas aber der Trend stimmt. Schau ma mal.
     
         
         
         
  Katalanische Skulptur im 20. Jahrhundert Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg

Städtische Museen Heilbronn, Kunstmuseum Aarau, Zeitlich trennt sie kaum mehr als die Spanne eines langen Menschenlebens, Paul Gargallos geschmeidige Marmorstatuette der Cleopatra und Susana Solanos monumentale Eisenobjekte aus dem sperrigen Bezirk der Schwerindustrie... lesen
     
         
         
         
  ARC - Musee d'Art Moderne de la Ville de Paris

45 Künstler aus elf Ländern. Disko, Filme, Videos, Modenschauen, Spielautomaten, Striptease, Maskeraden, Frauen mit geschlechtslosem Unterleib und statt Handlesen gibt es biographische Seancen. "Winter der Liebe" nennt sich blumig diese Show mit Menschen, Tieren, Sensationen... lesen
     
         
         
         
  Zentrum Paris

Die Geschichte der modernen Kunst kann zu einem großen Teil als französische Geschichte geschrieben werden. Eineinhalb Jahrhunderte, von Delacroix bis zur Ecole de Paris, war Paris die Hauptstadt der Moderne. Wann genau der Bruch anzusetzen ist, an dem die künstlerische Vormachtstellung von New York übernommen wurde... lesen
     
         
         
         
  DISKUSSION

Klein: Sie haben darüber berichtet, wie etwa chemische Stimulationen oder solche durch bestimmte Umwelten außergewöhnliche Bewußtseinszustände und große Gefühle entstehen lassen, die auf der Basis von körpereigenen Halluzinogenen beruhen... weiter

 

 
         
         
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